Praxis für Familienmedizin
Dominik Pütz
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Schlaganfall-Risiko-Analyse (SRA)

Lorenzplott der Varianz der Herzschlagabstände
Lorenzplott der Varianz der Herzschlagabstände

Vorhofflimmern ist eine der gefährlichsten und häufigsten Herzrhythmusstörungen. Der Vorhofteil des Herzmuskels zieht sich nicht mehr zusammen und es kommt in Teilen des Vorhofs zum Erliegen des Blutflusses. Dadurch bildet sich ein Gerinnsel. Wenn sich nun dieses Gerinnsel löst, wird es über die Blutbahn ins Gehirn transportiert wo es zu einer Durchblutungsstörung und damit zu einem Schlaganfall führt.

Empfohlen ist die Untersuchung ab dem 50. Lebensjahr bei folgenden Risikofaktoren:

Trifft mindestens einer der genannten Risikofaktoren auf Sie zu? Dann sollten Sie eine Schlaganfall-Risiko-Analyse durchführen lassen.

Versicherte der Kaufmännischen Krankenkasse KKH können diese Leistung ohne eigene Zuzahlung nutzen. Bei Privatpatienten wird sie bei Vorliegen der oben genannten Indikationen in der Regel problemlos übernommen. Alle anderen Patienten haben die Möglichkeit diese Leistung als Selbstzahlerleistung in Anspruch zu nehmen.

Das neue Messverfahren verläuft wie ein normales EKG. Am Brustkorb werde Elektroden angebracht, die die elektronischen Impulse des Herzens aufnehmen. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei und Sie können sich dabei frei bewegen. Ihr Untersuchungsergebnis wird anschließend mit einem neuartigen mathematischen Verfahren ausgewertet und dann mit Ihnen besprochen. Auch wenn das Herz während der Aufzeichnung im normalen Rhythmus geschlagen hat, kann das Risiko für das Auftreten von Vorhofflimmern berechnet werde. Dies unterscheidet das Verfahren von einem normalen Langzeit-EKG!

Weitere Informationen: Patientenflyer


Quellen:
G. Theis; Schlaganfallprävention: Vorhofflimmern als Risikofaktor erkennen; Dtsch Arztebl 2009; 106(18): [26]
T. Duning et al; Extended Electrocardiographic Poincare Analysis (EPA) for Better Identification of Patients with Paroxysmal Atrial Fibrillation; J Clinic Experiment Cardiol (2010) 2:123. doi:10.4172/2155-9880.1000123
T. Rizos et al; Continuous Stroke Unit Electrocardiographic Monitoring Versus 24-Hour Holter Electrocardiography for Detection of Paroxysmal Atrial Fibrillation After Stroke; Stroke. 2012;43:2689-2694
J. R. Schaefer et al; Improved Detection of Paroxysmal Atrial Fibrillation Utilizing a Software-Assisted Electrocardiogram Approach; PLOS ONE. 02/2014;Volume 9;Issue 2;e89328

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