Praxis für Familienmedizin
Dominik Pütz
Allgemeinmedizin - Manuelle Medizin/Chirotherapie - Notfallmedizin
Reisemedizinische Gesundheitsberatung - Gelbfieberimpfstelle NRW
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Dominik Pütz
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Videosprechstunde

Ab sofort bieten wir Ihnen die Möglichkeit, an einer Videosprechstunde teilzunehmen. Da ausschließliche Fernbehandlungen in Deutschland gesetzlich verboten sind, darf ich die Videosprechstunde nur Patienten anbieten, die mir persönlich bekannt sind, die also bereits einmal persönlich in meiner Praxis waren. Wir nutzen derzeit diese App bereits für praxisinterne Kommunikation. Bei Hausbesuchen durch mein nichtärztliches Personal hat dieses die Möglichkeit, mich per Video dazu zu schalten.

Wenn Sie die Videosprechstunde nutzen möchten, laden Sie sich als erstes die App von minxli auf Ihr Smartphone. Nach einer kostenfreien Registrierung suchen Sie bitte nach "Dominik Pütz". Dort werden Ihnen dann mögliche Termine angeboten. Bei der Terminbuchung haben Sie die Möglichkeit etwas zum Grund der Konsultation zu schreiben. Jede wichtige Information, die Sie mir schon vorab liefern, ermöglicht es mir, das Gespräch kurz zu halten. Durch die Nutzung der App selbst entstehen Ihnen keine weiteren Kosten. Sie benötigen allerdings ein Smartphone oder Tablet mit Android oder iOS als Betriebssystem.


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Gesetzliche Vorgaben

Leider sind die Abrechnungsmöglichkeiten mit den gesetzlichen Krankenkassen derart realitätsfern, dass wir die Videosprechstunde nur Privatpatienten und Selbstzahlern anbieten können. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen die Videosprechstunde derzeit nur als visuelle Verlaufskontrolle nach Operationen, bei Wunden, bei Hauterkrankungen und bei Störungen des Bewegungsapparates. Es muss also vorab wegen genau dieser Erkrankung eine Vorstellung in der Praxis stattgefunden haben, andernfalls ist es keine Verlaufskontrolle. Ferner darf bei ausschließlicher Videokonsultation in einem Quartal die quartalsweise anzusetzende Ordinationsziffer nicht angesetzt werden. Da im ambulanten Bereich nur mit Pauschalen gearbeitet wird bedeutet der Ausschluss dieser Ziffer eine massive Einbuße bei der Vergütung. Der Aufwand für den Arzt ist aber bei der Videosprechstunde sogar höher als bei Vorstellung in der Praxis.

Die Krankenkassen zahlen für eine Videokonsultation einen Förderbetrag von 4,21 €. Damit ich den als Grundlage errechneten finanziellen Aufwand vergütet bekomme, muss ich also mindestens 25 Videosprechstunden im Monat abhalten (also etwas mehr als eine pro Tag). Doch bei den realitätsfernen Bedingungen habe ich gar nicht die Möglichkeit soviele Sprechstunden anzubieten, denn es gibt nicht genug Verlaufskontrollen im Monat. Sobald die Bedingungen für die kassenärztliche Videosprechstunde realistischer sind, bin ich gerne bereit, diese auch als Kassenleistung anzubieten.

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Abrechnung der Videosprechstunde

Wenn Sie als Privatpatient schon in meiner Praxis waren, können wir die Videosprechstunde ganz einfach mit der üblichen Rechnungsstellung abrechnen. Gesetzlich Krankenversicherte können die Videosprechstunde als IGE-Leistung in Anspruch nehmen. Ein Gespräch unter 10 Minuten kostet nach Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ - Ziffer 1, Standardfaktor 2,3) 10,72 €. Über 10 Minuten wären es 20,11 € (GOÄ - Ziffer 3, Standardfaktor 2,3). Doch für eine Nutzung als IGE-Leistung besteht die gesetzliche Verpflichtung VORHER einen Vertrag zu schließen. Bitte fragen Sie in der Praxis danach. Bei der Terminbuchung haben Sie die Möglichkeit zwischen Rechnungsstellung (für Privatpatienten) und Abrechnung über minxli (für Selbstzahler) zu wählen.

Die Minxli-App wird durch Minxli Services UG bereit gestellt und gewartet. Wir bieten lediglich die Nutzung der App an.

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